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Leserbriefe

Dieser Artikel soll einen Einblick geben, was den "Filter" passiert und was nicht.

Hier finden Sie Original-Versionen von Leserbriefen, welche an die Printmedien gingen. Ob und wie diese veröffentlicht wurden, sind jeweils im Index vermerkt. Solche "Leserbrief-Filter" existieren folglich auch für aktuelle Ereignisse oder Mitteilungen von Organisationen/Parteien. Alle machen es so, egal ob Radio, TV, Presse oder Social Media (the "Bubble"). Sogar der Staat selbst stellt gewisse Meinungen unter Strafe. Dessen sollte man sich in einer direkten Demokratie immer bewusst sein, denn der grösste Feind einer Demokratie ist die Dummheit seiner Bürger/innen.

Index

ThemenbereichPublikation
"Uns gehts ja noch gut" - 13.8.20 in NLZ , nicht Original-Text
- Blickpunkt Horw, mehrfach retourniert, Kritik unklar
- Sonntagszeitung, kommentarlos abgeblockt
- Blick, 7.9.20, keine Reaktion
Der Weg Schwedens und die Lehren daraus ging an:
- 18.April 2020 an Luzernerzeitung (publiziert, unverändert)
- 21.April 2020 an 20Min (publiziert, gekürzte Postversion)
- 19.April 2020 an NZZ am Sonntag (kommentarlos abgeblockt)
Unsere Lehren aus Corona 5.April 2020 an Sonntagszeitung
(abgeblockt, war zu brisant)
Kurzlebige Produkte
( Artikel NLZ vom 28.12.19 )
28.Dez.2019 an NLZ
Veröffentlichung "irgendwann" versprochen. Aus irgendwann wurde nie.
Reparieren statt wegwerfen
( Sonntagszeitung vom 1.12.19 )
3.Dez.2019 an SoZ
(beinahe) unverädert
Städerat beschliesst CO2-Abgabe
(NLZ 26.9.19)
26.Sept.2019 an NLZ
abgeblockt mit Phrase aus dem Standart-Pool
Profiteure der Klimadebatte
( Sonntagszeitung-Artikel vom 25.8.19 )
28.August 2019 an Sonntagszeitung
kommentarles abgeblockt
Wahlen mit Smartvote (NLZ 8.5.19) 8.Mai & 17.März 2019 an LZ
zweimal abgeblockt mit kreativen Begründungen
Klimawandel und Pendeln (NLZ 7.8.18) 14.August.2018, an LZ, inhaltlich unverändert
Promis gegen No-Billag (Blick 3.2.18) 3.Febr.2018, an Blick, kommentarlos abgeblockt
Schweiz verspricht EU-Kommissionspräsident
J.C. Juncker Erweiterungsbeitrag
23.11.2017, NLZ, abgeblockt
No Billag Initiative 8.11.2017, NLZ, unverändert
12.11.2017, Sonntagszeitung, inhaltlich leicht die Zähne gezogen
3.11.2017, Blick, kommentarlos abgeblockt
Interview mit Thilo Sarrazin 7.10.2017, NLZ, inhaltlich unverändert

Texte (Aktuelle zuerst)


"Uns gehts ja noch gut"

Wenn jemand damit die Privilegierten der Gesellschaft meint oder andere Länder vergleicht, mag das sogar noch stimmen. Vergleichen wir mit anderen Zeiten, entpuppt sich der Spruch als Ausrede eines desinteressierten Polit-Zombies.

Nie war Wohnen teurer, der Leistungsdruck höher, die Sozialwerke nötiger, die Strassen und Züge verstopfter, die Verschuldung von Staat und Privaten krasser als heute, verstärkt noch durch Corona. Was Seuchen besonders lieben: Die Verschleppung über unkontrollierte offene Landesgrenzen in eine übervölkerte verdichtete kleine Schweiz! Diese Dichte hat Ursachen. Wem die trockenen Zahlen des BFS zu mühsam sind, kann auch Luftbilder aus nur 30 Jahren Distanz ansehen um zu erkennen, was Nettozuwanderung im Endeffekt heisst. (siehe auch www.sd-waldstaette.ch, Horwer Landkarten-Animation)

Egal welchen Horror die Gegner beschwören, der Preis fürs Nichtstun ist höher!

Die Briten haben dies erkannt. Wir hingegen sabotierten mehr Gelegenheiten als wir verdienen: 8 überfremdungs-Initiativen in den 70er und 80ern, die 18-Prozent-Initiative, die Referenden gegen Bilaterale 1 und 2, Ecopop, etc. Seither haben wir hier 2 Mio Einwohner mehr; und noch mehr Probleme. Aber die Meisten erscheinen mir bereits hirntot genug, dass auch diese Vorlage bachab geht. Die Propaganda des Bundesrates und der millionen-teure Aufwand der Wirtschaftsverbände sind somit unnötig.

Bevölkerungsexplosion, Mohrenkopf-Diskussion, Homo-Gesetze, Täterschutz, überwachungsstaat, Drogenlegalisierung: Nicht zum ersten Mal fegt sich eine Gesellschaft durch ihren eigenen Schwachsinn aus der Geschichte! Jeder hat ein Hirn, schon mal probiert, es ausnahmsweise zu benutzen?

Markus Zimmermann, Horw
Flugblattversion


Der Weg Schwedens und die Lehren daraus

Der Leserbrief (abgeblockt von NZZ) ist mit Hintergrundinformation in separaten Dossier abgelegt.


Unsere Lehren aus Corona

Niemand kann noch glaubhaft behaupten, unsere dichte, übervölkerte 8-Millionen-Einwohner-Schweiz hätte die Ausbreitung des Virus nicht begünstigt. Ebenso wäre es lachhaft zu sagen die masslose Einwanderung in die Schweiz durch Menschen aus aller Welt hätte das Virus nicht zu uns gebracht. Wir tragen jetzt alle noch lange die Konsequenzen, auch jene welche seit 30 Jahren davor warnen. Sie wurden als Isolationisten oder Rassisten verschrien. Dabei versuchten sie lediglich, mit demokratischen Mitteln den Reformstau abzubauen, was die Mehrheit am Ende stets regelmässig sabotierte. Jetzt haben wir den Salat und es ist offensichtlich: Nicht Protektionismus provoziert Totesopfer und fährt das Gewerbe an die Wand. Es ist grenzenlose Globalisierung und Masseneinwanderung. Die Natur sendet ein klares Zeichen: Das Boot ist voll. Wir haben ja jetzt genug Zeit, darüber nachzudenken und nach Corona endlich zu handeln.

Markus Zimmermann, Horw


Kurzlebige Produkte

Der Artikel über das Repair-Cafe im Neubad motiviert mich als langjähriger Techniker endlich mal den Chropf zu leeren, was Produkte-Hersteller mir alles zumuten. Allein das Öffnen der Geräte ist ein Alptraum: Verklebt, verschweisst, versiegelt, vergossen. Kurzum: Der Hersteller will, dass das Gerät beim Öffnen kaputtgeht. Oder das Gehäuse ist extrem Kompliziert, hält mit 20 Schrauben und ist so gemacht, dass notwendige Messungen und Funktionstests im offenen Zustand nur mit Kompromissen oder gar unmöglich sind. Vieles wird proprietär designt: teuers Spezialwerkzeug, teure, exotische Ersatzteile, und alles schwer oder nicht mehr verfügbar. Dasselbe bei technischen Dokumentationen oder Produkteauskunft. Manchmal findet man extra Sollbruchstellen oder minderwertiges Material verbaut. Meist muss immer Geld in Material und Arbeit investiert werden um seriös zu sagen, wo der Fehler ist und ob sich eine Reparatur lohnt. Ein Umweltfreundliches Produkt wäre in erster Linie langlebig. Das bedeutet es ist leicht wartbar und aufrüstbar für die Zukunft. Sowas hat man mindestens ansatzweise früher gemacht. Keine Ahnung warum die Politik die Hersteller nicht zu diesem Konzept zwingt und die Konsumenten dies nicht energisch fordern. Stattdessen erfindet man neue assoziale CO2-Steuer-Gesetze und meint, damit die Umwelt zu retten und das Gewissen zu beruhigen. Ursachenpolitik sieht anders aus.

Markus Zimmermann, Horw
( Leserbrief erscheint evtl. noch als ausführlicher Artikel auf dieser Homepage )


Reparieren soll sich wieder lohnen

Als Techniker sind mir die Misstände beim Reparieren von Produkten seit 25 Jahren bekannt. Geräte können vielfach nicht zerstörungsfrei geöffnet werden und wenn doch, hält es mit 15 Schrauben obwohl vier reichen würden. Meist sind Messungen und Funktionstests bei geöffneten Geräten nur mit Kompromissen oder gar nicht möglich. Manchmal benötigt man teures Spezialwerkzeug. Bei Ersatzteilen werden, sofern überhaupt verfügbar, keine Standartteile, sondern bewusst Proprietäres und Teures eingebaut. Manchmal ist das Produkt so gemacht, dass man im Ausschluss-Verfahren zuerst das Eine oder Andere erfolglos ersetzen muss. Und der Produkt-Support des Herstellers ist auch für den Techniker nicht mehr gratis. Manchmal findet man Sollbruchstellen, minderwertiges Material oder offensichtliche Fehldesigns nur damit das Produkt schneller altert. Solches kann man nicht mehr als Anfängerfehler von Ingenieuren und Designern ansehen, das ist beinahe Nötigung. So wird eine Reparatur logischerweise unrentabel. Daher kostet eine Reparatur, egal ob diese erfolgreich war oder nicht. Der Kunde achtet leider beim Kauf nicht, ob der DVD-Player eine abnehmbare Bodenplatte hat oder die Motor-Haube des Autos bis zum letzten Quadratzentimeter vollgestopft ist. Er sieht einzig den Lifestyle-Faktor des Produkts, die teure Reparatur danach und zelebriert die Geiz-Geil-Mentatlität weiter. Reparieren, erhalten, aufrüsten: Dieses Konzept ist die Antwort einer gesättigten Wirtschaft und brächte ausgelagerte Arbeitsplätze zurück. Weniger ist mehr.

Markus Zimmermann, Horw


CO2-Abgabe: Unsoziale neue Steuern

Einmal mehr sollen neue unsoziale Steuern ein Problem kaschieren, dessen Ursache die Politik nicht sehen will, geschweige denn lösen.

Besser wäre es, anstatt uns zu bestrafen, sozialverträgliche Alternativen anzubieten, um unser Verhalten ändern zu können. Wie wäre es beispielsweise, die Mieten und Löhne so zu gestalten, dass Arbeit am Wohnort ohne Pendeln machbar ist? Stattdessen setzt man auf das veraltete Konzept aus dem Mittelalter: "Du musst Dich von den Sünden freikaufen".

Niemand hinterfragt, wer sich eigentlich an diesem neuen Füllhorn bedient. Kürzlichen Berichten der Sonntagszeitung zufolge subventionierte man damit Konzerne wie EMS oder Swisskrono. Kein Umweltschutz also, bloss ein Umverteilungsmechanismus von arm nach reich, ähnlich wie das System der Krankenkassenprämien.

Es ist deprimierend, wie unkritisch die Mehrheit unsere Politik seit Jahren wählt.

Markus Zimmermann, Horw


Profiteure der Klimadebatte

Man hat es irgendwie geahnt: In der ganzen Klimadebatte geht es nur ums Geld und nicht um die Umwelt. Man führt neue unsoziale Steuern ein um das schlechte Gewissen zu beruhigen und hinterfragt nicht die Verwendung dieses übervollen CO2-Geldtopfes, von dem Grosskonzerne wie Ems oder Swisskrono unter fragwürdigen Vorgaben profitieren. Nun erkennen wir, dass dieser Ablasshandel bloss ein weiterer Umverteilungsmechanismus ist von Arm nach Reich, genau wie auch das System der Krankenkassenprämien. Geld allein löst keine Umweltprobleme. Wacht endlich auf, schaltet Euer Hirn ein, es sind Wahlen!

Markus Zimmermann, Horw


Wahlen mit Smartvote

Guter Artikel, nicht wegen des Geplänkels Rechts gegen Links sondern wegen des Hinweis auf die Plattform Smartvote. Sowas in der Art wäre hilfreicher als ein Abstimmungsbüchlein und sollte stattlich gefördert werden.
Vielleicht wäre unser Kanton resp. unser Land endlich nachhaltiger geführt, würden alle so wählen, indem man genauer hinschaut, wen man wirklich wählt. Stattdessen scheinen Kriterien wie logistischer und finanzieller Aufwand von Parteien und Verbänden oder charismatische Schaumschläger mit vielen Pöschtli und Ämtli glaubhafter.
Bei den letzten Wahlen wollte ich es bei Smartvote genau wissen, arbeitete den 50-Fragen-Katalog ab und wollte wählen, wer zu mindestens 2/3 meine Meinung vertritt. Meine Ernüchterung war: Listen leer einlegen oder am Wahl-Sonntag fischen gehen. Früher stellte ich mich deshalb noch selber auf die Liste. Das habe ich aber inzwischen aufgegeben, aus Gründen bei Abschnitt zwei...

Markus Zimmermann, Horw


Klimawandel und Pendeln

Gerne möchte ich zum Leserbrief von Richhard Schmassmann und zu seinem Anliegen "Wohnen und Arbeiten am gleichen Ort" etwas Realitätsnahes hinzufügen: Ich wurde, wohnhaft in Horw, vom RAV zum Arbeiten nach Zürich/Höngg geschickt. Ablehnen durfte ich nicht. Als ich halbwegs glaubte, den Arbeitsplatz zu behalten, ging ich auf Wohnungssuche. Ich war jedoch nicht bereit zum doppelten Mietpreis in Besenkammern zu ziehen, so habe ich nach einem Jahr Suchen aufgegeben. Was wäre zu tun? Erstens mit dem RAV das Thema "zumutbare Arbeitswege" neu diskutieren und zweitens: runter mit den Wuchermieten. Dessen Ursache kennen wir eigentlich alle, aber die Mehrheit von uns ist politisch hoffnungslos reformresistent.

Markus Zimmermann, Horw


Praller Topf, zuviele Profiteure

Das Geheule der Cervelat-Prominenz gegen No-Billag ist einfach nur peinlich und zeigt deutlich: Wo viel Speck, da fressen viele Maden. Und produzieren dementsprechend Mist: Unterbrecher-Werbung, Soaps, Kochsendungen, Krimis, Glanz und Gloria gibt es alles auch bei Privaten. Wozu dafür noch zahlen?

Markus Zimmermann, Horw


Verschleuderung von Volksvermögen

Die traurige Gestalt der Bundespräsidentin und ein schwacher Bundesrat im Allgemeinen haben mit der eigenmächtigen Bezahlung des 1300 Millionen-Franken-Skandals aus Volksvermögen ein Musterbeispiel von Liederlichkeit und Kriechertum geliefert, wie es die Eidgenossenschaft bisher nicht gekannt hat. Nur eine Multi-Gesellschaft, an deren Spitze Figuren wie Leuthard und Sommaruga das grosse Wort führen, machen solche antieidgenössischen Entgleisungen erst möglich.

Unser Land befindet sich in einer noch nie dagewesenen Verfassungs- und Neutralitätskrise. Permanente Missachtung der Bundesverfassung, auch von Volksentscheiden (MEI) und Relativierung unserer Neutralität, zielen auf die definitive Abschaffung der Eidgenossenschaft.

Die Schweiz verhandelt mit einem "Partner", der notabene bisher alle wesentlichen Verträge gebrochen hat, der das Subsidiaritätsgebot gemäss Art. 5 Lissabonner Vertrag missachtet, der elementare Aufgaben, wie die Sicherung der EU-Grenzen, nicht erfüllt, und der das restliche Europa wirtschaftlich ruiniert hat und als Tüpfchen auf dem I die Schweiz seit Jahren schon erpresst.

Mit diesem Schluckspecht und EU-Nullnummer aus Brüssel auch nur zu verhandeln, anstatt ihn links liegen zu lassen, und dann noch mit der grossen Kelle anzurichten, beweist eindrücklich, dass das Bundeshaus von allen guten Geistern verlassen ist und einer dringlichen politischen Reinigung bedarf!

Thomas Blättler, Emmenbrücke


Wackel-Kamera-Soaps und Unterbrecherwerbung

Quizsendungen, Koch- und Beizensendungen, billige Krimis, Romance und Sitcoms, Wackel-Kamera-Soaps, Philosophie-Talks, Promisendungen und Sport, Sport, Sport und nochmals Sport.

Wenn solches Angebot so gut ist, wie SRF und ihre Lobbyisten behaupten, dann können diese ja beruhigt schweigen und der Dinge ihren Lauf lassen.

Falls dieses nicht ist, müssen jene wirklich gut begründen, warum wir für Unterbrecher-Werbung und verschnittene Spielfilme mit Werbeeinblendungen noch bezahlen sollen. Das bieten Private Sender bereits heute gratis.

Markus Zimmermann, Horw


Unglaublich und hoffnungslos

Thilo Sarrazin hat die Problematik erkannt. Er beschreibt wie handfeste wirtschaftliche Interessen hinter der Masseneinwanderung stecken. Die Wenigsten von uns haben gemerkt, wie sie indirekt die Kassen der Reichsten damit füllen.

Mehr Menschen brauchen mehr Wohnungen und Gewerbebauten für Jobs, aber bebaubarer Boden dafür ist begrenzt. Dieser ständige Mangel führt zur Hochpreisinsel und Dumpinglöhnen welche (ü40-)Arbeiter, Konsument, Pendler und Mieter ausbaden. Der Bedarf an mehr Strassennetze/Infrastruktur zahlt zur Mehrheit die Allgemeinheit und nicht der Bodenbesitzer, Investor oder die EU, welche ihre Wirtschaftsflüchtlinge per freien Personenverkehr zu uns exportiert. Nur Firmenbosse freuts, sie müssen Neuzugänge nicht mehr wie früher einarbeiten, sondern bloss über Fachkräftemangel jammern.

Und was tut Otto Normalstimmbürger? Er wählt diese neoliberalen multikulti-Fachkräftemangel-Prediger für weitere 4 Jahre in den Nationalrat. Es ist einfach nur unglaublich und hoffnungslos...

Markus Zimmermann, Horw